Wohnen…

Wohnen im Alter

Vortrag: Sorgende Gemeinschaft

Wie verstehen sich die Akteure, im Gemeinwesen füreinander Sorge zu tragen und welche Rolle spielt jede einzelne Person darin. Die Servicestelle Wohnen im Alter und die städt. Beauftragte für die Belange älterer Menschen laden zu einer partizipativen Veranstaltung ein. Die Referentin Frau Trübenbach-Klie spricht aus langjährigen beruflichen und persönlichen Erfahrungen zum Thema.

Wann:  Dienstag, 28.04.2026 um 17 Uhr

Wo: Diakonissen Bethesda Landau

Anmeldung: bis 23.04.2026
bei Frau Sprengling Tel. 06341 13-5016
oder Mail ulrike.sprengling@landau.de.

Was ist eine Sorgende Gemeinschaft?
Sorgende Gemeinschaften stärken «die vorausschauende anteilnehmende Verantwortungsübernahme für sich und für andere» (Klie 2014) und bearbeiten damit wesentliche gesellschaftspolitische Herausforderungen. Wenn Menschen die Bereitschaft entwickeln, Mitverantwortung für sich und andere zu tragen und lebendige Sorgenetzwerke bilden, trägt dies zur Versorgungssicherheit bei, schafft Möglichkeiten der sozialen Teilhabe und stärkt das Vertrauen in die Nachbarschaft.

Eine Sorgende Gemeinschaft basiert auf einem gemeinschaftlichen Sorgeverständnis. Das bedeutet: Es geht um gemeinsame Verantwortung und Gestaltung der Sorge füreinander, verstanden als eine positive Art der Aufmerksamkeit füreinander. Sorgende Gemeinschaft zielt deshalb in Richtung einer neuen Sorgekultur. Dabei kann und soll der Sorgebedarf nicht allein durch professionelle Organisationen gedeckt werden, sondern durch ein Zusammenwirken von Familien, Nachbarschaften, zivilgesellschaftlich Engagierten, professionellen Dienstleistenden und staatlichen sowie karitativen Institutionen.

Sorgende Gemeinschaft ist eine Art Leitidee. Um was es dabei konkret gehen soll, muss immer lokal durch die vor Ort engagierten Personen und involvierten Organisationen gemeinsam bestimmt und durch konkrete Aktionen mit Inhalt gefüllt werden.

Jede und jeder Einzelne kann hier aktiv werden und Initiative ergreifen, um diese Sorgekultur zum Leben zu erwecken.

Wichtig ist dabei, dass die angestrebte Sorgekultur keine Einbahnstraße bleibt. Im Zentrum steht vielmehr die Idee des Tausches: alle können etwas einbringen – alle können etwas erhalten; jede und jeder auf ihre oder seine Weise und im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten. 

Quelle: «Bausteine Sorgende Gemeinschaft» ist ein Gemeinschaftswerk des Projektteams CareComLabs, das vom Schweizerischen Nationalfonds im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP 74 gefördert wurde.

Servicestelle Wohnen im Alter
Zu allen Aspekten des Themas Wohnen im Alter bietet Ihnen die Servicestelle auch Einzelberatung an. Bei Interesse vereinbaren Sie gerne einen Termin unter Tel.: 0173 8523756 oder Mail: wohnen-im-alter-landau@t-online.de

 

Servicestelle „Wohnen im Alter“

Wohnen im Alter stellt eine Servicestelle dar für Menschen, die sich mit den verschiedenen Aspekten des Wohnens im Alter auseinandersetzen – Menschen, welche wissen wollen, wie sie Ihre Wohnsituation im Alltag gestalten können mit all den Spezifika, die das Älterwerden mit sich bringt. Wohnen im Alter soll das Thema insofern vereinfachen, als dass möglichst viele Informationen für die Stadt Landau in der Pfalz an einer Stelle gesammelt und damit abrufbar sind.

Älteren Menschen sowie deren An- und Zugehörigen soll es ermöglicht werden niederschwellig Kontakt aufnehmen zu können, um Unterstützung und Informationen aller Art zu diesem Thema zu bekommen und, wenn nötig, an entsprechende Fachinstitutionen weitergeleitet zu werden.

Schwerpunkte der Servicestelle sind dabei Informationsgespräche sowie öffentliche Veranstaltungen zu den verschiedenen Aspekten des Themas Wohnen im Alter.

Termine nach Vereinbarung.

Tel. 0173 8523756

Email:
wohnen-im-alter-landau@t-online.de